Wo finden Eltern kompetente Hilfe, wenn es Probleme bei der Kindererziehung gibt?

Viele Kinder bereiten ihren Eltern große Sorgen und Schwierigkeiten, weil sie sich nur schwer oder überhaupt nicht mehr erziehen lassen. Darunter sind Kinder, die einfach nur trotzig sind, die sich weigern, Anweisungen von Lehrern und Eltern entgegenzunehmen, aber auch Kinder, die zu Gewalttätigkeiten neigen. Nicht immer liegt die Ursache im Elternhaus, weshalb viele Eltern ratlos sind und sich überlastet fühlen.

Staatliche Hilfe in Anspruch nehmen

Je früher sich Eltern an eine staatliche Beratungsstelle wenden, desto eher kann dem Kind geholfen werden. Ein Artikel auf www.bambiona.de/thema/kindererziehung. bambiona.de weist darauf hin, warum sich manche Eltern erst an eine Erziehungshilfe wenden, wenn es schon beinahe zu spät dafür ist: Viele Eltern haben Angst vor hohen Kosten oder die Angst, dass ihnen das Jugendamt das Kind wegnimmt. Doch diese Ängste sind unbegründet, denn alle staatlichen Erziehungshilfen sind kostenfrei und Jugendämter nehmen die Kinder nicht einfach aus der Familie heraus, außer, das Kind wird misshandelt oder muss sonstige Nöte körperlicher und seelischer Art erleiden.

Die Sozialdienste unterliegen der Schweigepflicht

Wer sich frühzeitig an eine der rund 1000 Erziehungsberatungen in der Bundesrepublik wendet, muss keinesfalls negative Konsequenzen befürchten, denn Eltern, die nach Hilfe bei der Erziehung suchen, zeigen ja gerade, dass sie sich um das körperliche und seelische Wohl ihres Kindes sorgen. Gespräche, ganz gleich, welche Probleme thematisiert werden, werden von den Sozialarbeitern vertraulich behandelt, denn jeder Sozialdienst unterliegt der Schweigepflicht.

Wer im Alltag mit den Kindern überfordert ist, sollte einen Erziehungsbeistand beantragen

Diese ausgebildeten Sozialpädagogen besuchen die Familien und vermitteln zwischen Eltern und Kindern in alltäglichen Situationen. Beispielsweise schlichten Sie Streit und zeigen den Eltern Lösungen auf, wie diese den Alltag mit ihren Kindern besser und stressfreier bewältigen. Auch diese Erziehungsbeistände werden nicht vom Jugendamt geschickt, sondern werden nur tätig, wenn es von den Erziehungsberechtigten gewünscht wird.